taktil

31.12.06

Hannah Arendts scharfsinnige Distanz zur Moderne

Macht und Politik bei Hannah Arendt 1

Vor hundert Jahren wurde Hannah Arendt geboren. Die politische Denkerin geriet in verschiedene Strudel, aus denen sie sich retten konnte, von denen sie aber nie völlig los gekommen ist. Die Stichworte lauten Heidegger, Nationalsozialismus, Zionismus.

Die frischgebackene Studentin sah in Heidegger ein Epizentrum philosophischer Innovation. In der Tat ging Heidegger neue Wege, indem er das Denken über das Sein ins Zentrum stellte. Dass er das in einer modernekritischen Art tat, stellte für Arendt kein Problem dar. Im Gegenteil. Sie wurde Studentin, Geliebte und Diskussionspartnerin des Philosophen. Sie blieb Heidegger wie dessen Philosophie auch verbunden, nachdem sie auf Distanz gegangen war. Der Anlass: Heidegger liess sich 1933 mit dem Nationalsozialismus ein.

Der gegen Ende 20er Jahre aufkommende Antisemitismus brachte Hannah Arendt dazu, ihre jüdische Identität bewusst auszubilden und sich für Politik zu interessieren. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten musste sie nach Frankreich fliehen, wurde vorübergehend interniert und konnte sich in die USA absetzen. Sie fühlte sich der zionistischen Bewegung verbunden, nachdem sie bilanzieren musste, dass in Mitteleuropa die Assimilation in die Katastrophe geführt hatte. Ihr unbändiger Wille zu eigenständigem Denken zeigte sich auch gegenüber den zionistischen Mainstreampositionen. Arendt lehnte die Gründung eines Judenstaates ab und setzte sich für einen gemeinsamen Staat von Juden und Palästinensern ein.

Arendt war eine scharfsinnige Beobachterin des Nationalsozialismus und trat nach dem Krieg mit dem bekannten Werk Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft in Erscheinung. Die klare Ablehnung des Nationalsozialismus war unübersehbar eine Folge ihrer jüdischen Identität und nicht ihrer philosophischen Positionen Ende zwanziger Jahre. Ihre neoromantisch rückwärts gewandte Haltung war von Distanz zur Moderne und zur parlamentarischen Staatsform geprägt. Diese Geisteshaltung liess die meisten nichtjüdischen ZeitgenossInnen eine tolerante bis zustimmende Position zum Nationalsozialismus einnehmen.

Die Philosophin rückte in den 40er Jahren immer weiter von vereinfachenden Haltungen ab. Sie begann nach einer Existenzialphilosophie zu suchen, die nicht einfach abstrakte Aussagen über "den Menschen" macht. Sie betonte die Pluralität und Individualität von Menschen. Sie suchte ihre Referenzen in der antiken Polis, nicht im urban Lifestile von Berlin oder New York. Ganz in der Moderne angekommen ist sie nie.

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25.12.06

[Film] Erlösung auf japanisch

Um dem lokalen Weihnachtshype zu entkommen genügt es, ein paar Schritte auf der Zürcher Langstrasse zu flanieren, an der RiffRaff Bar einen Kaffee zu trinken und den Anime „Nausicaä aus dem Tal der Winde“ über sich ergehen zu lassen. Die Story basiert auf einer erfolgreichen Manga- Serie aus den frühen achtziger Jahren, die 1984 verfilmt worden ist und nun in der Originalfassung erstmals zu sehen ist. Regisseur Hayao Miyazaki siedelt die Story tausend Jahre nach einer globalen Umweltkatastrophe an, die nur wenige Menschen in einigen intakten Teilen der Erde überlebt haben.

Lichtgestalt mit Erlöserqualitäten ist Teenie Prinzessin Nausicaä, die mit Fluggerät, Keramikschwert und Feuerwaffen gleichermassen effizient Freunde rettet und Biester wie Feinde in Schach hält. Noch wichtiger ist allerdings ihre Zuneigung zur Kreatur, welche desasterhemmende Wirkung entfaltet. Darum wohl die Untersützung durch den (japanischen?) WWF. Alles etwas kitschig. Dank japanischem Soundtrack und Mangaästhetik aber ganz passabel verdaulich.

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20.12.06

Schillerndes Vermächtnis

Zu Friedrich Nietzsche 5

Es gibt schon gute Gründe, Nietzsches Gesellschaftskonzeptionen auf ihre Kompatibilität mit nationalsozialistischer Ideologie abzuklopfen. Noch mehr kritische Aufmerksamkeit verdienen jene Strömungen der Postmoderne, die Nietzsche als zentralen Bezugspunkt gewählt haben, ohne diese Problematik zu diskutieren. Seit Nietzsches Tod hat sich in Europa verheerende Evidenz aufgestapelt, welche Dynamik der Bruch mit den Grundwerten der Aufklärung, biologistische Gesellschafskonzepte und absoluter Relativismus entfalten können.

Nietzsche kann nun aber nicht auf die bisher betrachteten Aspekte reduziert werden. Wenn wir uns das Klima von Chauvinismus, kultureller Biederkeit und moralischer Verlogenheit vor Augen halten, das weite bürgerliche Kreise in den Jahrzehnten vor dem ersten Weltkrieg dominiert hat. Da erscheint Nietzsche wie ein Sturm, der für klarere Sichtverhältnisse sorgt.

Gegen eine verschleiernde Sicht von Moral legt er deren gesellschaftliche Bedingtheit und Funktionalität frei. Gegen schonungsvollen religiösen Diskurs konstatiert er, dass die ZeitgenossInnen Gott ohnehin schon als tot ansehen. Bei aller Antikentümelei und Rückwärtsgewandtheit enthüllt Nietzsche Fragmente eines Mahnmals des modernen Menschen. Von Gott verlassen, ist der Mensch ins Spannungsfeld zwischen biologischem Wesen, Triebunterdrückung und künstlerischem Potential geworfen.

Nietzsche hat Denkfiguren der Psychoanalyse vorgeprägt. Er hat in riesigen Pinselstrichen destruktives Potential der Moderne skizziert. Mir scheint es angemessen, diese monumentalen Figuren ironisch zu bewundern. Als Navigationssystem für die Reise ins 21. Jahrhundert taugen sie weniger.


Die vorhergehenden Beiträge:
1 Schrill. Pompös. Nietzsche
2 Brandgeruch an Nietzsches Namen
3 Freie Bahn für Übermenschen
4 Nietzsche - Nazi avant la lettre?

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16.12.06

Nietzsche - Nazi avant la lettre?

Zu Friedrich Nietzsche 4

Der nationalsozialistische Diskurs der zwanziger Jahre nahm eine ganze Reihe von Einflüssen aus dem 19. Jahrhundert auf: Sozialdarwinismus, Antisemitismus, völkischen Chauvinismus, vitalistische Gewaltverherrlichung. Er kann nicht als gesellschaftspolitische Umsetzung von Nietzsches Philosophie interpretiert werden.

Es ist aber kein Zufall, dass nationalsozialistische Ideologen eher auf Nietzsche zugriffen und als etwa auf jemanden wie John Stuart Mill. Mit andern Worten - es gibt durchaus eine gewisse Überlappung und Verwandtschaft zwischen Elementen von Nietzsches Philosophie und NS-Diskurs: Sozialdarwinismus, Gewaltverherrlichung, Rechtfertigung von Unterwerfung, Ablehnung des Gleichheitspostulats, Vorstellungen von lebensunwertem Leben, Übermenschentum.

Nietzsche denkt nicht einfach in entrückten Höhen über die Entfaltung genialen Potentials nach, wie manche das bis heute gerne sehen möchten. Stimmung und Inhalt seines Werk artikulieren unübersehbar Positionen. „Die Grösse eines ‚Fortschritts’ bemisst sich sogar nach der Masse dessen, was ihm Alles geopfert werden musste: die Menschheit als Masse dem Gedeihen einer einzelnen stärkeren Species Mensch geopfert - das wäre ein Fortschritt.“ (Genealogie der Moral).

In biologistischer Manier kombiniert der Philosoph das Motiv des Opfers mit dem der Züchtung. Die geistige Selbstentfaltung des Übermenschen soll durch Auswahl und Vernichtung auf Ebene des Leibes gefördert werden. In einer Notiz schreibt Nietzsche, es komme für die Zukunft darauf an, „jene ungeheure Energie der Grösse zu gewinnen, um, durch Züchtung und andererseits durch Vernichtung von Millionen Missrathener, den zukünftigen Menschen zu gestalten und nicht zu Grunde zu gehen an dem Leid, das man schafft und dessen Gleichen noch nie da war!“

Nietzsche war kein Antisemit, kein Militarist und keine gesellschaftspolitischer Stratege. Sein Werk hat aber Künstlern, Intellektuellen und weiteren bürgerlichen Schichten Ausdrucksmöglichkeiten für antimoderne, antiliberale und demokratiefeindliche Ressentiments angeboten - in Form ästhetisierender Kulturkritik. Der Übermenschendiskurs schmeichelt dem konservativen Narzissmus. Sie hat manche immunisiert gegen das barbarische Potential der Gewalt- und Opferrhetorik. Sie sahen ungerührt zu oder legten gar Hand an bei der Zerstörung der Weimarer Republik.

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13.12.06

Freie Bahn für Übermenschen

Zu Friedrich Nietzsche 3

Friedrich Nietzsche hat sich als Kulturkritiker und Philosoph verstanden, nicht als Gesellschaftstheoretiker. Texte wie die „Genealogie der Moral“ dokumentieren aber unübersehbar gesellschaftspolitisch brisante Konzepte.

Zivilisation als Unterwerfung. Nietzsche charakterisiert den Prozess der Zivilisation als gewalttätige Unterwerfung. Eine Herrenrasse zwingt der gestaltlosen Bevölkerung eine Form staatlicher Herrschaft auf. Rasse wir hier nicht mit Hautfarbe, sondern mit einem aggressiven, organisierenden, schöpferischen Menschenschlag gleich gesetzt. Damit erhält die Unterwerfung eine ästhetische Qualität, sie ist ein „Formen-aufdrücken“ durch die „unbewussten Künstler“.

Elitarismus und Ungleichheit der Menschen. Nietzsche stellt sich dem aufklärerischen Gedanken der Gleichwertigkeit aller Menschen diametral entgegen. Die „willenskürzeren und unzuverlässigeren Creaturen“ dürfen nicht nur, sie sollen unter der Knute einer Elite gehalten und ohne weiteres geopfert werden, wenn das nützlich erscheint. Zu den willensschwachen Kreaturen zählt Nietzsche wenig überraschend die Frauen.

Relativismus der Werte. Moral, Recht oder Gerechtigkeitsvorstellungen werden - nicht zu Unrecht - als gesellschaftliche Konstruktionen vorgeführt. Nietzsche treibt aber den Werterelativismus ins Absolute. Moral wird als Sklavenmoral gefasst. Die Elite definiert sich dadurch, dass sie sich von Wertvorstellungen und Moralzwang löst. Das souveräne Individuum unterwirft sich kein Norm.

Biologismus. Autor Nietzsche selber sieht sich erhaben hoch über biederen Werten und Moral schweben. Tatsächlich operiert er nicht mit einem herkömmlichen Wertearsenal. Wertfrei ist er deswegen noch lange nicht. Seine normative Position könnte man als kulturalistischen Sozialdarwinismus umschreiben. Die Mächtigen haben zu Recht die andern unterworfen, herrschen zu Recht und werden zu Recht dominieren.

Übermensch. Nun konstatiert und legitimiert aber Nietzsche nicht einfach die Macht der Mächtigen. Leiden, Gewalt und Unterwerfung werden mit dem Glanz eines höheren Sinns versehen. Die Versklavung der vielen ist Voraussetzung für die Hochkultur von wenigen. Indem der elitäre Mensch sein autonomes schöpferisches Potential entwickelt, überschreitet er die Grenzen banalen menschlichen Daseins und wird zum Übermenschen. Die Menschheit entfaltet ihr gottähnliches Potential.

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11.12.06

Brandgeruch an Nietzsches Namen

Zu Friedrich Nietzsche 2

Dass die Werke eines Basler Professors mit Spezialgebiet Altgriechisch eine derartige Wirkung bis in unser Jahrhundert hinein entfalten würden. Das hätte sich im Frühjahr 1869 kaum jemand gedacht, als Friedrich Nietzsche seine Vorlesungen aufnahm. Während sein wissenschaftlicher Fokus auf die Antike gerichtet war, verstand er sich zunehmend als Kulturkritiker. Gegen die Mittelmässigkeit der sich herausbildenden Massengesellschaft setzte er eine radikale Umwertung der Werte. Sie sollte den Boden abgeben für die Herausbildung eines schöpferischen Übermenschen.

Zu Lebzeiten blieb Nietzsches am Rande. Normalerweis wurde seine Bücher nach dem Erscheinen bloss in einigen Dutzend oder Hundert Exemplaren verkauft. Erheblichen Einfluss gewann Nietzsche in der neoromantischen Jugendbewegung vor dem ersten Weltkrieg. In der Weimarer Zeit wurde Nietzsche in republikfeindlichen Kreisen breit rezipiert.

Die teilweise Kompatibilität und die Instrumentalisierung durch den Nationalsozialismus marginalisierte Nietzsches Position im Nachkriegseuropa. In den letzten beiden Jahrzehnten ist nun aber Nietzscheanismus ohne Nietzsche mit der Postmoderne und insbesondere Foucault wieder salonfähig geworden.

Sich mit Nietzsche zu beschäftigen, ist durchaus aus aktuellen Gründen angesagt. Aber nicht nur. Mich interessiert die Frage, welche Rolle Nietzsches Ideen im Vorfeld der grossen europäischen Katastrophen 1914 und 1933 gespielt haben. Nietzsche selber war bei aller Bewunderung Bismarcks weder Kriegstreiber noch rassistischer Kolonialist. Seine Lesergemeinde ist aber nicht dadurch aufgefallen, dass sie sich dem Kriegstreiben vor 1914 oder dem Nationalsozialismus entgegen gestellt hätte.

Dass der Brandgeruch der grossen deutschen Katastrophen an Nietzsches Namen haften bleibt, erscheint nicht unberechtigt. Die Absichten des Autors Nietzsche, die innere Logik seines Werks, die Rezeption des Werks sowie dessen Instrumentalisierung - das sind jedoch verschiedene Aspekte. Sie sollen nicht in einem Topf geworfen werden.

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8.12.06

Schrill. Pompös. Nietzsche

Zu Friedrich Nietzsche 1

Einmal ganz abgesehen von seiner Fernwirkung im frühen 20. Jahrhundert und in der Postmoderne. Auf keinen Fall blechern, sondern faszinierend bis abstossend wirken Nietzsches Texte. Ein Konglomerat von Literatur und Kitsch, Polemik und Analyse. Von infantil und genial, vulgär und elitär. Zwei Schnipsel aus „Genealogie der Moral“:

„In d i e s e r Sphäre, im Obligationen-Rechte also, hat die moralische Begriffswelt 'Schuld', 'Gewissen', 'Pflicht', 'Heiligkeit der Pflicht' ihren Entstehungsherd - ihr Anfang ist,wie der Anfang alles Grossen auf Erden, gründlich und lange mit Blut begossen worden. Und dürfte man nicht hinzufügen, dass jene Welt im Grunde einen gewissen Geruch von Blut und Folter niemals wieder ganz eingebüsst habe? (selbst beim alten Kant nicht: der kategorische Imperativ riecht nach Grausamkeit...)“

„... ich meine die krankhafte Verzärtlichung und Vermoralisirung, vermöge deren das Gethier ,Mensch' sich schliesslich aller seiner Instinkte schämen lernt. Auf dem Wege zum ,Engel’ hat sich der Mensch jenen verdorbenen Magen und jene belegte Zunge angezüchtet, durch die ihm nicht nur die Freude und Unschuld des Thiers widerlich, sondern das Leben selbst unschmackhaft geworden ist: - so dass er mitunter vor sich selbst mir zugehaltener Nase dasteht und mit Papst Innocenz dem Drittenmissbilligend den Katalog seiner Widerwärtigkeiten macht (unreine Erzeugung, ekelhafte Ernährung im Mutterleibe, Schlechtigkeit des Stoffs, aus dem der Mensch sich entwickelt, scheusslicher Gestank, Absonderung von Speichel, Urin und Koth’).“

Der Ton macht die Musik. Hier geht es nicht um Argumente und Debatte. Nietzsche hantiert mit ästhetisierenden Figuren und sentimentaler Unmittelbarkeit. Dass er brillant ein wirkungsmächtiges Sprachspiel inszeniert, ist offensichtlich. Ob er damit zur Zivilisierung Europas beigetragen hat, ist eine andere Frage.

Dass einzelne SVPRedner, WeltwocheJournalisten oder AntiglobalisierungsSpontis gelegentlich tönen, als ob sie eine Schnellbleiche in Nietzsche-Rhetorik absolviert hätten, soll uns das nicht davon abhalten, das Original zu lesen.

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3.12.06

Schnaps de Dijon

Cassis de Dijon Prinzip: Bundesrätin Leuthard will den Markt für EU-Produkte öffnen, ohne dass schweizerische Vorschriften beachtet werden müssen. In der Tat wird ja in der EU keineswegs einfach Junk produziert. Wenn aber die schärferen helvetischen Vorschriften nicht gerechtfertigt sind, warum werden sie nicht einfach ersatzlos gestrichen? Es ist etwas unschön, wenn inländische Produzenten für ein Produkte schärfere Vorschriften einhalten müssen, als EU-Produzenten.

Unschön ist auch, dass die Linke hier eine Deregulierung durchwinkt, bloss weil ein paar Preissenkungen winken. Noch nie war die Schweiz so reich wie heute. Statt Schnäppchen-Mentalität wäre doch bei den Massenkonsumgütern eher etwas mehr Qualität angesagt.

Der Trend läuft in Europa wie in der Schweiz in die andere Richtung. Etwa beim Wein. Die EU ist vor den USA eingeknickt, die Schweiz passt sich an. Künftig ist undeklariert nicht nur die Sägemehl-Aromatisierung, sondern auch eine weitgehende Resynthetisierung von Wein zulässig.

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